4 jugendliche Freunde

Kommunikation

Labern, quatschen, plaudern, schwadronieren – so kommunizieren wir mit anderen. Doch hättest du gewusst, dass ein Großteil der Kommunikation oft ganz unbewusst und ohne Worte abläuft? Hier erfährst du, wie du dies nutzt und deine Kommunikations-Skills verbessern kannst.

Kommunikation - was ist das eigentlich genau?

Junge hilft Mädchen beim Rollerskaten

Kommunikation ist im Prinzip alles, was passiert, sobald du in Kontakt mit einem anderen Menschen trittst und dich mit diesem austauschst. Vom Quatschen in der Pause mit der besten Freundin bis hin zum Blickaustausch mit dem süßen Mädchen, das neuerdings im selben Bus wie du zur Schule fährt – wir kommunizieren ständig! Hier ein paar Tipps, die dir helfen können, dabei überzeugender zu wirken.

Kommunikations-Grundskills – darauf kommt‘s an!

  • Haltung bewahren! Eine aufrechte Haltung symbolisiert Offenheit und gibt dem Gegenüber das Gefühl, dass du an ihm interessiert bist, ganz im Gegensatz zu hängenden Schultern und einem krummen Rücken. Eine wichtige Grundvoraussetzung!
  • Lächeln! Smileys setzt man nicht umsonst so oft in SMS und beim Chatten – ein Lachen verbreitet gute Stimmung, zeigt, dass du ein lockerer Typ bist, und ermutigt Leute, mit dir zu reden; denn du bist ja offensichtlich gut drauf und vielleicht in der Hinsicht sogar ansteckend.
  • It’s in your eyes! Suche so oft wie möglich Blickkontakt zu deinen Kommunikationspartnern. Menschen, die andern in die Augen schauen, wirken ehrlicher und vertrauenswürdiger als Leute, die Löcher in die Luft starren oder nur ausweichend auf den Boden glotzen.

Kommunikation für Fortgeschrittene

Hast du diese Punkte beherzigt, kannst du noch eine Stufe höher steigen:

  • Sei einfühlsam – nichts ist angenehmer als ein Gesprächspartner, der nachfragt, Interesse für sein Gegenüber bekundet und konstruktiv am Gespräch teilnimmt.
  • Sei ehrlich! Wenn dein Gegenüber etwas gesagt oder getan hat, was du toll fandest, dann lass ihn das auch wissen – allerdings nur, wenn du es auch wirklich so meinst. Schleimen ist unangenehm und führt dazu, dass du deine Glaubwürdigkeit beim anderen verlierst. Kommt von dir jedoch hin und wieder ein ernstgemeintes Lob, wird die andere Person das zu schätzen wissen und merken, dass du genug Selbstbewusstsein besitzt, auch anderen mal einen Erfolg zu gönnen.
  • Lerne, dich durchzusetzen! Du musst nicht immer zu allem Ja und Amen sagen. Menschen, die das machen, geraten oftmals in die Rolle des Gutmütigen, dem alles aufgehalst wird, weil er sich sowieso nicht wehrt. Zugegeben, es ist nicht einfach, das zu lernen. Fang mit guten Freunden an, die nicht gleich beleidigt sind und sage einfach mal Nein, wenn es darum geht, schon wieder bei dir zu grillen, weil du den meisten Platz hast und in der Regel am Ende dann immer auch den größten Berg zum Aufräumen.

Kommunikation für Cracks

Wer seiner Kommunikationskenntnis jetzt noch den letzten Feinschliff verleihen will, betrachtet sein Gegenüber ganz genau. Seine Körpersprache zeigt dir, was er oder sie wirklich denkt und fühlt. Schafft er es nicht, deinem Blickkontakt standzuhalten? Dann ist er wahrscheinlich unsicher oder fühlt sich dir unterlegen. Rückt sein Blick plötzlich nach links oben, so haben Lügenforscher aufgedeckt, kann dies eine Lüge andeuten. Auch der Aufbau von Barrikaden, z. B. durch verschränkte Arme, kann auf eine Lüge hindeuten oder aber zeigen, dass dein Gegenüber gerne mehr Abstand zu dir hätte.

Ein Artikel von Fabian Baier

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