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Praktikumsalltag

Der Alltag im Praktikum unterscheidet sich ziemlich von dem in der Schule. Gut, wenn man weiß, was auf einen zukommt. Wir berichten dir von typischen Situationen.

Vorstellung der Kollegen

Junge Handwerkerin Meterstab Werkzeug

Am ersten Tag ist jeder Praktikant nervös. Der Hauptgrund ist, dass man so gar nicht weiß, was auf einen zukommt. Dabei laufen die ersten Tage oft ganz ähnlich ab.
Zunächst lernst du deinen Ansprechpartner oder Mentor während des Praktikums und deine Kollegen kennen. Versuche, dir die Namen bei der Vorstellung einzuprägen. Das gelingt meist besser, wenn du sie sofort wiederholst. Frage nach, wenn du einen Namen nicht verstanden hast und gib jedem Kollegen, den du kennenlernst, die Hand.

Zuständigkeitsbereiche

Am Anfang steht meist ein Gespräch mit dem Mentor. Dieser will herausfinden, was du dir vom Praktikum erhoffst. Überlege dir die Antwort frühzeitig und sei ehrlich. Ein guter Mentor wird versuchen, auf deine Wünsche einzugehen. Frage gleichzeitig auch nach, was von dir erwartet wird und versuche, dich besonders bei diesen Aufgaben anzustrengen. Wenn dein Mentor und du nicht ständig zusammenarbeiten, empfiehlt es sich, beim ersten Gespräch gleich den nächsten Termin auszumachen.

Arbeitsplatz

Dieser unterscheidet sich je nach dem Bereich, in dem du tätig bist. Organisiere dir durch Nachfragen bei den Kollegen alles, was du zur Arbeit brauchst und achte darauf, dass dein Arbeitsplatz sauber ist, wenn du ihn verlässt.

Mittagspause

Zur Mittagspause gehen die Kollegen oft gemeinsam. Hier geht es meist privater zu, man erzählt von Freizeit und Familie. Versuche dich den Gepflogenheiten deiner Kollegen anzupassen und dich so gut wie möglich zu integrieren. Verstellen solltest du dich aber natürlich auch nicht. Die Mittagspause ist eine gute Gelegenheit, Kontakte zu vertiefen.

Kleidung

Orientiere dich an deinen Kollegen. Achte aber auch, wenn ein nachlässiger Kollege im Team ist, darauf, dass du anständig rüberkommst. Kleider machten eben Leute…

Verhalten

Einer der häufigsten Kritikpunkte, die Arbeitgeber ihren Praktikanten gegenüber äußern, ist mangelnde Eigeninitiative. Streng dich also an, selbst herauszufinden, was gebraucht werden könnte. Mache von dir aus Vorschläge und bringe dich in Diskussionen ein, wenn du etwas Gutes zu sagen hast. Nur mit Kritik und Verbesserungsvorschlägen solltest du dich eher zurückhalten.

Praktikumstagebuch

Eine gute Möglichkeit, um Erfahrungen während des Praktikums zu reflektieren, ist das Führen eines Praktikumstagebuchs. Notiere dir täglich, welche Aufgaben du erledigt hast, was dir gut und was gar nicht gefallen hat und welche Herausforderungen aufgetreten sind. Das Praktikumstagebuch nimmt dir beim abschließenden Praktikumsbericht eine Menge Arbeit ab.

Tipp:

Bleibe in Kontakt! Füge die Personen, die du im Praktikum kennenlernst, deinem sozialen Netzwerk hinzu. Wenn ihr euch gut versteht, solltest du versuchen, den Kontakt aufrechtzuerhalten, z. B. indem du den ehemaligen Kollegen zum Geburtstag gratulierst, eine Postkarte aus dem Urlaub schreibst oder frohe Weihnachten wünschst. Merke: Persönliche Beziehungen gehören zu den wichtigsten Faktoren bei der späteren Jobsuche.