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Stärken und Schwächen

Unsicherheit über die eigenen Stärken und Schwächen machen Bewerber in Vorstellungsgesprächen nervös. Da kann es helfen, wenn man in der Vorbereitung übt, die eigenen Stärken und Schwächen kennenzulernen und bewusst einzusetzen. Ja, das geht und ist gar nicht so schwer! Hier erfährst du mehr.

Stärken und Schwächen erkennen

Team zieht an einem Strang

Manchmal ist es gar nicht so leicht, eigene Stärken sinnvoll einzusetzen und Schwächen zu erkennen. Dafür muss man sich mit ihnen auseinandersetzen. Oft reicht es, sich in den jeweiligen Situationen (z. B. Referat halten oder beim Sport), selbst zu beobachten. In anderen Fällen ist das schwerer (z. B. bei der Kontaktaufnahme mit anderen Menschen). Dann hilft es, wenn du das Gespräch mit Menschen suchst, denen du vertraust und die dich gut einschätzen können. Wichtig ist, dass du keine Angst vor Schwächen hast – die ja wirklich jeder hat –, sondern dass du sie akzeptierst und mit ihnen umgehst.

Schwächen in Stärken umwandeln

Es gibt Schwächen, an denen sich nicht viel ändern lässt. Bei anderen lässt sich nachhelfen, um sie zu verbessern oder wenigstens gut zu verkaufen, was z. B. bei einem Bewerbungsgespräch wichtig ist. Beim guten Verkaufen kannst du so vorgehen: Deine Schwäche ist z. B., dass du nicht verlieren kannst? Das lässt sich als „Ehrgeiz„ verkaufen.
Gibt es Schwächen, an denen du gerne arbeiten würdest, z. B. weil sie dich oder andere behindern? Bitte Menschen in deiner Umgebung darum, dich darauf hinzuweisen, wenn du deine Schwäche zeigst und dir dann Tipps zu geben, wie du handeln solltest (z. B. Bei Angst vor Referaten). Es kann auch helfen, wenn du dich mit diesen Schwäche-Situationen regelmäßig konfrontierst, um Sicherheit zu bekommen.

Wie gut kenne ich mich?

Hier findest du einen Test [247 KB] zu deinen eigenen Stärken und Schwächen.

Kreuze jeweils an, wie sehr eine Eigenschaft deiner Meinung nach auf dich zutrifft. Bitte dann jemanden, der dich gut kennt (Freunde oder Familie), denselben Testbogen auszufüllen, ohne dass er deine Selbsteinschätzungen kennt. Vergleiche, inwieweit das Ergebnis übereinstimmt und lies in der Auflösung nach.

Auflösung

0-3 Antworten stimmen überein:
Du wirkst auf andere anders, als du dich selbst einschätzt. Das könnte daran liegen, dass du deine Stärken und Schwächen noch nicht besonders gut kennst. Nimm dir unsere Tipps zu Herzen und arbeite daran. Glaube an dich!
4-6 Antworten stimmen überein:
Deine Selbsteinschätzung ist noch ausbaufähig. Du kennst deine Stärken und Schwächen in Grundzügen, doch es könnte dir weiterhelfen, dich noch mehr damit zu beschäftigen.
7-9 Antworten stimmen überein:
Du kannst deine Stärken und Schwächen selbst recht gut einschätzen. Selbst- und Fremdeinschätzung fallen nur in Bezug auf wenige Punkte auseinander. Du bist auf dem richtigen Weg. Weiter so!
10-12 Antworten stimmen überein:
Super! Du scheinst dich selbst wirklich gut zu kennen und zu wissen, wo deine Stärken und Schwächen liegen. Versuche jetzt, diese gezielt einzusetzen. Viel Glück!

Ein Artikel von Nina Krause