Finanzen

Geld allein macht nicht glücklich, aber zumindest reich. Doch was tun, wenn am Ende des Taschengeldes noch so viel Monat übrig ist? Hier findest du jede Menge Tipps zum Umgang mit Geld.

Die eigenen Finanzen managen

Leere Hosentaschen

Im ersten Schritt hilft es zu wissen, wie viel Geld du wofür ausgibst. Nur so behältst du deine Einnahmen und Ausgaben unter Kontrolle. Mit unserem Finanz-Check kannst du dir schnell einen Überblick verschaffen!
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Das Gleichgewicht finden

Materieller Reichtum bedeutet, mehr zu haben, als man braucht. Dabei sehen die meisten Menschen nicht, dass es zwei Möglichkeiten gibt, diesen Zustand zu erreichen: Entweder hat man viel oder man braucht wenig. Bist du mit deiner finanziellen Situation noch nicht zufrieden? Dann überlege dir, ob du lieber sparen oder Geld verdienen willst, um dein Finanzgleichgewicht zu finden. Auch ein Mix kann sinnvoll sein

Sparen: bewusster ausgeben

Analysiere deine Angaben im Finanz-Check. Was lässt sich einsparen? Sparen heißt dabei nicht, dass du dir nichts gönnen darfst, sondern vor allem, dass du Prioritäten setzt: Wenn dir eine Anschaffung wichtig ist, kannst du dafür ganz bewusst an anderer Stelle sparen, z. B. bei den Handykosten: Wer mit den Freunden über Festnetz telefoniert, spart, ohne dabei auf etwas zu verzichten.

Achte auf jeden Fall darauf, dass deine Lebensqualität nicht unter dem Sparen leidet. Der Cocktailabend wird z.B. nicht ersatzlos gestrichen, sondern gegen eine Pyjamaparty, einen Spieleabend oder Camping mit Lagerfeuer umgewandelt. Ist sowieso kreativer!

Jobs: mehr einnehmen

Natürlich lässt sich Finanzdruck auch über die Einnahmenseite gut ausgleichen. Vorausgesetzt, dass du Zeit für kleine Nebenjobs hast. Leichte Aushilfstätigkeiten darfst du in Deutschland mit Zustimmung der Eltern schon ab 13 Jahren ausüben, allerdings nicht länger als zwei Stunden täglich. Unter leichte Tätigkeiten fallen z.B. Zeitungen austragen, Babysitting und Hunde Gassi führen.

Ab 15 darfst du einen Monat im Jahr Vollzeit arbeiten. Auch hier gibt es allerdings Regelungen: nicht mehr als 40 Stunden die Woche oder acht Stunden am Tag. Nachtarbeit ist verboten. Mit 16 wird dann auch die Vier-Wochenfrist aufgehoben, allerdings darfst du in der Regel auch jetzt nur bis 21 Uhr arbeiten. Mit der Volljährigkeit (18 Jahre) wird auch diese Schranke aufgehoben. Im Artikel Nebenjobs gibt es eine von Verdienstideen für jeden Geschmack.

Tipp:

Wer langfristig mehr ausgibt, als er einnimmt, braucht professionelle Hilfe. Sogenannte „Jugendschuldnerberatungen“ wie die Cashless München unterstützen dich im Schuldenfall. Kontaktdaten von Beratungsstellen und weitere Informationen zum Thema findest du auf der Website der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung.

Weitere Informationen findest du hier: