4 coole Jugendliche herumhängen

Sport

Rennen, Radeln, Skaten ... Die Liste der Sportarten ist so lang, dass für jeden etwas dabei ist. Doch welche Vorteile hat es eigentlich genau, Sport zu machen?

Spaß - was immer du willst!

Spaß mit Sport am Strand

Sport macht Spaß! Wenn du noch nicht die richtige Sportart für dich gefunden hast, solltest du nicht aufgeben, sondern etwas Neues ausprobieren. Überlege, welche Aspekte dir an Sportarten gefallen haben (z. B. Teamsport, Geschicklichkeit, Ausdauer) und bei welchem Sport diese im Mittelpunkt stehen.
War dir die Sportart zu anstrengend? Dann ist die Lösung einfach: Fange klein an und steigere dich Schritt für Schritt. Dieses Erfolgserlebnis motiviert und hilft dir dadurch, besser zu werden.

Im Artikel Sportarten erfährst du, wie du den optimalen sportlichen Ausgleich für deine persönlichen Bedürfnisse findest.

Gemeinschaft - Sport verbindet

Man kann so gut wie jeden Sport gemeinsam betreiben. Bei einem Mannschaftssport, wie Fußball oder Handball, strengt man sich an, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, z. B. den Pokal zu gewinnen. Das schweißt zusammen; oft entstehen dabei Freundschaften, die über das Spielfeld hinausgehen. Aber auch joggen oder der Besuch im Fitnessstudio machen mit einem Trainingspartner oft gleich viel mehr Spaß.

Glücklich sein - dank Hormonen

Sport macht auf verschiedene Weise glücklich: Du fühlst dich gut, weil du dich dazu aufgerafft hast, hast Freude daran, dass du fitter wirst und siehst auch positive Veränderungen am Körper. Außerdem hat der Körper noch einen besonderen Trick auf Lager: Bei starker Belastung, z. B. einem Triathlon, werden Glückshormone im Gehirn ausgeschüttet. Sogenannte Endorphine heben die Laune schlagartig an, verbessern die Konzentrationsfähigkeit und sorgen danach für einen guten Schlaf. Auch Dopamine sorgen dafür, dass du dich besser fühlst. Das Hormon Serotonin lässt dich gleichzeitig zufrieden sein. Wer Sport treibt, belohnt sich also selbst. Allerdings sollte man sich als Anfänger auf der Jagd nach den Glückshormonen beim Sport in Acht nehmen und den Körper nicht so stark belasten, dass es gesundheitsschädlich wird.

Wie viel Sport?

Mindestens zwei Stunden am Tag sollten Jugendliche laut aid-Infodienst aktiv unterwegs sein. Dazu zählt allerdings nicht nur Sport im engeren Sinne, sondern jede Art von Bewegung, z. B. auch der Schulweg oder Einkaufsbummel am Nachmittag (Vgl. die Bewegungspyramide). So bleibst du fit und dein Körper hat trotzdem genügend Zeit zur Erholung. Die meisten Kinder und Jugendlichen in Deutschland bewegen sich zu wenig, laut einer Studie (KiGGS 2006) durchschnittlich nur 53 Minuten täglich (Angabe bezieht sich auf Kinder).

Wer krank ist, gehört allerdings nicht in die Joggingschuhe, sondern ins Bett. Bei einer Erkältung beispielsweise kann das Training auch nach hinten losgehen, da dadurch das Immunsystem zusätzlich geschwächt wird. Unter Umständen bricht eine sich ankündigende Krankheit dann erst richtig aus.

Ein Artikel von Benjamin Klepper

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